Im Handwerk entsteht Druck selten, weil zu wenig Arbeit da ist. Der Druck entsteht, weil das Geld immer hinterherläuft. Material muss sofort bezahlt werden, Mitarbeiter wollen pünktlich ihren Lohn, und das Finanzamt kennt keine Verzögerung. Gleichzeitig lassen sich viele Kunden Zeit – 30, 45 oder sogar 60 Tage sind keine Ausnahme.
Genauso ging es auch einem SHK-Betrieb, den wir begleitet haben. Die Auftragsbücher waren voll, Monteure nonstop im Einsatz, die Arbeit ordentlich gemacht. Und trotzdem stand das Konto ständig unter Druck. Nicht als Ausnahme – sondern als Dauerzustand.
Der Unternehmer beschrieb es so:
„Ich arbeite jeden Tag Vollgas – aber finanziell laufe ich immer hinterher.“
Vorleistung frisst Energie – und Zeit
Was ihn besonders belastete, war nicht nur der Kontostand. Es war die ständige mentale Anspannung. Rechnungen wurden oft erst spät geschrieben, Mahnungen zögerlich verschickt. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil im Tagesgeschäft schlicht keine Zeit dafür blieb. Gleichzeitig wollte er seine Kunden nicht verärgern.
Die Bank war keine echte Hilfe. Gespräche zogen sich, Unterlagen wurden nachgefordert, Entscheidungen vertagt. Statt Entlastung entstand zusätzlicher Druck.
Dabei war das eigentliche Problem klar:
Das Geld kam – aber zu spät.
Der Wunsch war simpel: Klarheit statt Chaos
Der Unternehmer wollte keine komplizierten Finanzkonstrukte. Er wollte Gewissheit, dass Löhne sicher bezahlt werden können. Dass Material bestellt werden kann, ohne vorher ängstlich auf den Kontostand zu schauen. Und dass am Monatsende nicht mehr dieses ungute Gefühl bleibt, etwas übersehen zu haben.
Zudem war ihm wichtig, dass größere Debitoren vom Factoring nichts erfahren.
Vor allem wollte er unabhängig werden – von verspäteten Zahlungen, von endlosen Bankgesprächen – und wieder mehr Zeit für seine Mitarbeiter und Kunden haben, statt Stunden im Mahnwesen zu investieren.
Factoring als ruhige, verlässliche Basis
Genau hier haben wir angesetzt. Nicht mit einem großen Versprechen, sondern mit einer nüchternen Analyse der Rechnungen und der Kundenstruktur – und natürlich mit unserer Erfahrung rund um Factoring und VOB. Die Buchhaltung war gut sortiert, die Leistungen klar dokumentiert, die Kunden im B2B- und B2C-Bereich solide. Der Jahresabschluss 2023, der vorläufige Abschluss 2024 sowie aktuelle BWA und Summen- und Saldenlisten lagen vor.
Mit Factoring wurde der entscheidende Hebel gesetzt:
Sobald Abschlags- und Schlussrechnungen geschrieben wurden, stand die Liquidität zur Verfügung. Nicht irgendwann, sondern planbar und verlässlich. Der Betrieb musste nicht mehr warten, nicht mehr mahnen, nicht mehr hoffen.
Der Effekt war sofort spürbar. Unser Kunde konnte wieder Entscheidungen treffen, ohne ständig zu rechnen, ob es „noch reicht“.
Der Skonto-Effekt: Als sich Factoring selbst bezahlt hat
Ein Detail entfaltete dabei eine enorme Wirkung. Durch die sofortige Liquidität konnte der Betrieb seine Lieferantenrechnungen nun direkt begleichen. Die 3 % Skonto, die vorher oft verschenkt wurden, konnten plötzlich konsequent genutzt werden.
Am Ende des Monats war die Rechnung simpel:
Die eingesparten Skonti haben das Factoring vollständig getragen – hinzu kam das gute Gefühl, keine Angst mehr vor Forderungsausfällen zu haben, Sicherheit auf dem Konto zu spüren und endlich kein nerviges Mahnwesen mehr zu benötigen.
Factoring war damit keine zusätzliche Belastung mehr – sondern wirtschaftlich neutral. In der Praxis fühlte es sich sogar wie ein Gewinn an.
Leasing und Betriebsmittelkredit – gezielt ergänzt
Auf dieser stabilen Basis konnten wir sinnvoll weiterdenken. Neue Fahrzeuge und Maschinen wurden nicht mehr aus dem laufenden Konto bezahlt, sondern über Leasing abgebildet. Modernste Technik im Einsatz – ohne die Liquidität zu belasten.
Zusätzlich wurde eine Betriebsmittellinie eingerichtet. Nicht als Dauerlösung, sondern als Sicherheit für saisonale Spitzen oder größere Materialvorfinanzierungen. Klar strukturiert, bewusst eingesetzt, jederzeit kontrollierbar.
Factoring blieb dabei das Fundament. Alles andere ordnete sich darum herum.
Heute: mehr Ruhe, mehr Kontrolle, mehr Fokus aufs Handwerk
Heute ist der Unterschied deutlich spürbar. Die Liquidität ist planbar, Skonti werden konsequent genutzt, Bankgespräche haben ihren Schrecken verloren. Vor allem aber hat der Unternehmer wieder den Kopf frei – für seine Mitarbeiter, seine Kunden und sein Handwerk.
Für unseren Kunden hat sich das alles auch deshalb gelohnt, weil er seinen Umsatz um 23 % steigern konnte. Er hatte ausreichend Liquidität, um neue Aufträge anzunehmen und zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.
Genau das ist unser Anspruch bei KMU-Finanzierung. Wir schaffen Klarheit und schnelle Liquidität statt Bürokratie. Wir prüfen gezielt, nicht wahllos. Und wir setzen Lösungen um, die im echten Alltag eines Handwerksbetriebs funktionieren.
Wenn Sie sich in dieser Situation wiedererkennen, sprechen Sie mit uns oder füllen Sie direkt das kurze Formular aus:
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