Finanzierung

Wenn die Liquidität wegbricht: Wie ein Personaldienstleister mit Factoring den Neustart nach der Insolvenz geschafft hat

Viele Unternehmer kennen diesen Moment: Die Aufträge sind da, die Mitarbeiter sind bereit – aber die Liquidität reicht nicht, um die eigenen Löhne pünktlich zu zahlen.
Gerade in der Personaldienstleistung, wo man vorfinanzieren muss, bevor Kunden überhaupt zahlen, kann ein kleiner Verzug schnell zum Schlag ins Kontor werden.

Genau so ist es einem mittelständischen Personaldienstleister passiert.
8 Millionen Euro Jahresumsatz, starke Nachfrage, etablierte Kundenbeziehungen – und trotzdem rutschte das Unternehmen in die Insolvenz. Nicht wegen mangelnder Aufträge. Sondern weil die Zahlungsziele der Kunden länger wurden, während Löhne jede Woche fällig blieben.


Der Wendepunkt: Wenn Liquidität das Nadelöhr wird

Das Unternehmen hatte ausreichend Aufträge, aber die Realität war brutal:
Jeder neue Kunde bedeutete erstmal mehr Vorfinanzierung.
Jede Verzögerung beim Zahlungseingang bedeutete Stress.
Der Disponent arbeitete mit Vollgas, die Finanzabteilung im Krisenmodus.

Die Situation spitzte sich so zu, dass am Monatsende die Löhne nicht mehr sauber finanziert werden konnten. Die Bank reagierte zurückhaltend, Sicherheiten waren ausgeschöpft – und die Gesellschafter mussten handeln.

Es kam zur Insolvenz.

Nicht weil das Geschäftsmodell schlecht war.
Sondern weil die Liquidität fehlte.


Der Neustart: kleiner, klarer, fokussierter

Nach der Insolvenz entschieden die Gesellschafter, das profitable Kerngeschäft zu übernehmen und mit einer neuen Gesellschaft weiterzuführen.
Keine unnötigen Projekte.
Keine teuren Nebenbereiche.
Nur das, was funktioniert.

Doch es gab ein Problem:
Der Neustart funktionierte nur, wenn die Löhne und Sozialabgaben zuverlässig bezahlt werden konnten – Woche für Woche.
Und dafür brauchte es sofortige Liquidität, nicht erst nach 30 oder 45 Tagen, wenn Kunden zahlen.


Der Hebel: Factoring als tägliche Lebensader

Die Lösung war Factoring – und zwar konsequent genutzt.

Der neue Personaldienstleister verkaufte jede offene Rechnung unmittelbar nach Rechnungsstellung.
Innerhalb von 24 Stunden kam Liquidität ins Unternehmen.
Kein Zittern, kein Hoffen, kein „Bitte überweisen Sie schneller“-Telefonate mehr.

Was sich dadurch veränderte:

  • Löhne waren gesichert
  • Sozialabgaben wurden fristgerecht bezahlt
  • Neue Aufträge konnten angenommen werden
  • Lieferanten und Kunden gewannen wieder Vertrauen
  • Der Geschäftsleiter hatte endlich Planungssicherheit

Factoring wurde nicht zu einem Finanzprodukt – es wurde zum stabilsten Baustein des gesamten Re-Starts.


Warum Factoring gerade für Personaldienstleister nach einer Insolvenz ein Gamechanger ist

Die Branche lebt von Vorleistung: Menschen arbeiten heute, der Kunde zahlt in Wochen.
Dieser zeitliche Spalt ist gefährlich – und gleichzeitig perfekt für Factoring geeignet.

Denn Factoring bewertet vor allem eines:
Sind die Forderungen werthaltig?

Nicht: „Wie ist die Bonität des Unternehmens nach der Insolvenz?“

Das bedeutet: Auch ein frisch gestartetes Unternehmen kann sofort liquide werden, wenn die Rechnungen solide Debitoren haben.

Für den Personaldienstleister aus unserem Fall war das der Befreiungsschlag.


Fazit:

Ein Neustart trägt sich nicht allein durch Hoffnung. Er trägt sich durch Struktur, durch Geschwindigkeit – und durch Partner, die wissen, wie man Liquidität dort freilegt, wo sie heute feststeckt.
Genau hier unterstützen wir als KMU-Finanzierung jeden Tag Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach Klarheit suchen und den Druck aus ihrem Cashflow nehmen wollen.

Wir prüfen nicht wahllos. Wir prüfen gezielt – und nur dort, wo eine Lösung wirklich realistisch ist.
Wenn Factoring für Ihr Geschäftsmodell ein sinnvoller Hebel sein könnte, erhalten Sie von uns innerhalb von 24–48 Stunden eine belastbare Einschätzung und einen klaren Weg, wie Sie wieder finanzielle Stabilität aufbauen können.

Wenn Sie diese Klarheit möchten, haben Sie zwei direkte Wege:

  1. Sie melden sich bei uns – und wir sprechen gemeinsam über Ihre Situation.
  2. Oder Sie füllen direkt das kurze Formular aus:
    https://finanzierung-kmu.de/finanzierungsloesungen/

In beiden Fällen gilt:
Sie bekommen eine strukturierte Einschätzung, eine klare Handlungsempfehlung und – wenn es passend ist – eine Finanzierungs­lösung, die Sie wirklich entlastet.

Der erste Schritt ist klein.
Die Wirkung ist groß.
Und in wenigen Tagen haben Sie wieder die Kontrolle über Ihre Liquidität.

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Über den Autor

Thorsten König

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